Zollern als Fotomotiv – immer wieder bezaubernd und darum heiß begehrt, z.B. bei Brautpaaren.
Kein Wunder, dass die schlossähnliche Anlage mit den wunderschönen Details immer wieder begeistert und schnell Freunde findet.

Prominenten Besuch hatte und hat Zollern immer wieder. Hier Altbundeskanzler Helmut Schmidt im Jahr 1993 anlässlich der 11. Bezirkskonferenz der SPD-Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen in der Maschinenhalle. Der damalige Vorsitzende des FIZ Günter Nieswand überreicht ihm als Gastgeschenk eine Flasche ‘Zollern-Tropfen’*.
*Unser Zollern-Tropfen ist im Museums-Shop erhältlich. Der Erlös kommt dem Förderverein und damit dem Museum zugute.

Ministerpräsident Johannes Rau war gleich mehrfach auf Zollern, u.a. im Jahr 1986, als er eine große Landesausstellung zum 40jährigen Jubiläum des Landes NRW eröffnete. Neben ihm der damalige Vorsitzende des FIZ Günter Nieswand und der ehemalige Direktor des LWL-Industriemuseums Helmut Bönnighausen.

Das Eidophusikon – Als die Hölle auf die Erde kam
2014: Während der Laufzeit der Ausstellung „Über Unterwelten. Zeichen und Zauber des anderen Raums“ hieß es regelmäßig Bühne frei für das Stück „Als die Hölle auf die Erde kam“ – eine Schauergeschichte über die Anfänge der industriellen Revolution in England. Geschrieben
hat das Stück und die Musik der englische Künstler Robert Poulter eigens für diese Ausstellung auf Zollern. Gebaut wurde das Theater in den Holzwerkstätten des LWL-Industriemuseums.
Die rund 20-minütigen Vorstellungen wurden u.a. von Mitgliedern des FIZ durchgeführt. Jeweils vier bis fünf Personen waren notwendig, um das Kleintheater zu bespielen.

Der Korbiniansapfel: Eine robuste und historisch bedeutsame Apfelsorte, gezüchtet von Pfarrer Korbinian Aigner im KZ Dachau. Sie ist ein Symbol für Widerstand und Natur.
Zum 70. Jahrestag des Kriegsendes wurde am 05.07.2015 ein “Korbinians-Apfelbaum” im Arbeitergarten vor der Zeche gepflanzt. Der Förderverein Industriemuseum Zollern 2/4 e.V. übernahm die Patenschaft. Die Apfelsorte verweist auf den Pfarrer Korbinian Aigner, der während des Zweiten Weltkriegs im Konzentrationslager Dachau inhaftiert war. Dort säte Aigner Apfelkerne zwischen den Baracken aus und konnte später Sämlinge seiner neu gezüchteten Apfelsorte aus dem KZ herausschmuggeln. Kurz vor Kriegsende gelang ihm während eines „Todesmarsches“ die Flucht.
Der Apfelbaum erinnert daran, dass auch auf Zollern II/IV 1941-1945 mehr als 400 Zwangsarbeiter für das Nazi-Regime schuften mussten. Das Foto zeigt die Dortmunder Bürgermeisterin Birgit Jörder (2. von links), die Zollern-Museumsleitern Dr. Anne Kugler-Mühlhofer (links) sowie Angela Nieswand, seit April 2014 die 1. Vorsitzende des FIZ (rechts). Die Schaufel hält Pfarrer Hans-Otto Witt von der evangelischen Christus-Kirchengemeinde Dortmund West. Rechts neben ihm sein katholischer Amtsbruder Guido Hörnchen.